Beschreibung Bürgersaalkirche München

In Anlehnung an einen Stich aus dem 18. Jahrhundert sind zwei große Gehäusekästen (12′) vor die zwischen den Fenstern liegenden Wandflächen positioniert. Die vorhandene Aussparung in der Brüstung gibt Platz für ein kleines Brüstungspositiv (6′). Durch die Aufgliederung der drei Gehäusefronten in je fünf Achsen wird eine schlanke Wirkung erzielt, diese nimmt den großen Prospektflächen die massive Wucht.
Mit der Einbindung des Brüstungspositives in die vorhandene Profilierung und den fließenden Übergängen der Deckenstukkaturen in die Orgelornamentik, sowie mit einer Übernahme der Farbgebung der Raumschale für die Gehäusekästen samt Lisenen bis in das Schnitzwerk hinein wurde eine harmonische Integration des neuen Werkes erreicht.

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