Beschreibung St. Trinitatis Leipzig

Die Hardheimer Orgelmanufactur Vleugels liefert die Orgel für die im Zentrum Leipzigs kurz vor ihrer Vollendung stehenden katholischen Propsteikirche St. Trinitatis. Und Orgelbaumeister Hans-Georg Vleugels freut sich mit seinem gesamten Team über diesen anspruchsvollen Auftrag – wird die Orgel doch in einer Stadt erklingen, die vom Wirken des begnadeten Komponisten Johann-Sebastian Bach geprägt ist. Auch erstklassige Ensembles sind mit der Stadt verbunden.

Nun möchte sich Vleugels dort einen Namen machen. Die Klänge der hochwertigen Orgel sollen die Zuhörer in ihren Bann ziehen. Aber nicht nur der Klang soll die Zuhörer verzaubern, sondern auch das Design. Der Orgelbaumeister hat entsprechende Entwürfe eingereicht, in denen er hohen künstlerischen Anspruch mit zeitgenössischem Design kombiniert. Sein Fokus liegt auf dem Orgelprospekt und den Prospektpfeifen. Abgestimmt mit weiteren kompetenten Fachleuten wird der zur neuen Orgel passende Orgelprospekt realisiert werden.

Die Leipziger Propsteikirche ist das größte Kirchenneubauprojekt Ostdeutschlands seit der Wiedervereinigung. Sie ist in Leipzig die zentrale katholische Kirche. Die Vleugels-Orgel, die die Kirche mit ihrem Klang füllen wird, wird drei Manualklaviaturen, eine Pedalklaviatur, 46 Register sowie über 2700 Pfeifen haben.

Sie wird der Größe eines vierstöckigen Einfamilienhauses entsprechen und insgesamt über zwölf Tonnen wiegen. Platziert sein wird sie nicht im Rücken der Gemeinde, sondern auf einer Seitenempore links neben dem Altar. So wird sie für viele Besucher während des Gottesdienstes einsehbar sein.

Sie wird natürlich in erster Linie eine Orgel für die Liturgie sein, um Gottesdienste in großer Bandbreite und Variation musikalisch begleiten zu können. Aber das Instrument soll auch im Konzertleben der Stadt einen vorderen Platz einnehmen. Werke verschiedenster Epochen werden auf ihr erklingen.

Bei der Einweihung der neuen Kirche St. Trinitatis in Leipzig am 9. Mai wird die neue Orgel noch nicht erklingen. Sie wird ab Mitte März in Leipzig angeliefert und aufgebaut. Von Mitte Mai bis Ende Juli wird sich die Intonation/Klanggebung anschließen. In der Hardheimer Orgelmanufactur wird derzeit intensiv an der Orgel gearbeitet. Der Auftrag war im Jahr 2013 erfolgt. Es soll eine Orgel entstehen, hinter deren Qualität jeder Organist stehen kann. Das ist eines der Anliegen von Hans-Georg Vleugels.

Mit Blick auf den im Jahr 2016 in Leipzig stattfindenden deutschen Katholikentag und auf die musikalische Tradition Leipzigs mit Thomanerchor und Gewandhaus wird man für das Musikleben Akzente setzen und nicht zuletzt auch die Möglichkeit eröffnen, im Zentrum der Stadt musikalische Projekte zu verwirklichen. Vleugels freut sich über den Auftrag und die große Herausforderung: Die Hardheimer Orgelmanufactur will ein Instrument von höchster Qualität bauen.

Zu den Einweihungskonzerten für die Orgel, die Ende September beginnen, wird am 3. Oktober ein Konzert mit dem Thomanerchor Leipzig gehören.

Wenn auch die Orgel am Tag der Weihe der Kirche am 9. Mai noch nicht erklingt, so wird sie jedoch im Rahmen eines dem Festgottesdienst um 10.45 Uhr vorausgehenden viertelstündigen Vorberichtes des MDR-Fernsehens präsentiert werden.

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